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Carludovica Palmata

Ihr Name ist der eines Königspaares – die Palme wurde zum Ehren König Karl IV und seiner Gattin Luisa, Königin von Spanien, Carludovica Palmata genannt. – Und von dieser Palme werden auch Kaisern behütet !

Die Pflanze, die in Fülle in equadorianischer Landschaft wächst, gibt ihr Stroh, la “Paja Toquilla”, welches, mehr oder weniger gebleicht, mehr oder weniger verfeinert und besonders geflochten, darin endet, dem berühmten Panama-Hut Leben zuverleihen.

Bereits in der prà-kolumbianischen Epoche findet man die « Paja Toquilla » auf vielen Köpfen, als Schutz vor Sonne (und … Regen), gelegentlich als Gefäss dienend, hohen Ansprüchen genügend in zahlreichen amerindischen Zivilisationen. Wasser, Sonne, pflanzliche Üppigkeit, Tropen und Hitze, tausendmal wiederholte Abläufe, das ist der Panama in seiner ganzen strotzenden Pracht !

Und dann beginnt die Kolonisation mit Francisco Pizzaro und Diego de Almagro, die 1534 Quito gründen, welches heute (genau wie die Berner Altstadt) zum Unesco-Welterbe gehört.
Zwischen Vize-Königen ein Franzose – wer erinnert sich noch an La Condamine, welcher zwischen 1736 und 1745 den Meridian berechnete, nach welchem Ekuador benannt wurde ?

Dann noch ein Franzose, ein Korse würde man sagen, dessen schwarzer Zweispitz, durch das restliche Europa niedergeworfen, durch einen für seinen Ruhestand auf St-Helena geschenkten Montecristi ersetzt wird. Und damit wird der Panama bereits zur Legende.

Weniger als ein Jahrhundert nach dem abgesetzten Kaiser werden ihn alle tragen wollen :
Von Roosevelt, Amerikaner, welcher dem Kanal in 1906 seinen Namem geben wird, (während der Ausbohrung fielen die Ingenieure wie die Fliegen in der Sonne im Vergleich zu den grabenden, von ihren treuen “paja toquillas” geschützten “Indios”) bis zu Kruschtschov, dem Pragmatiker, und Churchill, dem “Retter”.

Die Erfinder, Abenteurer, Schauspieler –alle werden ihn tragen-, von Santos Dumont bis zu Orson Welles … wessen Bild wird sich nicht für immer mit einem Panama einprägen ?

Weiterhin flechten einige tausend Indianer in Ekuador das Stroh, verbinden die beiden Enden, wie man hier sagte (in der Zeit, in der die Schweiz mehr als 20’000 Strohflechter zählte, welche nach Ihrer Arbeit auf den Feldern werkten, um ihren Lohn zu verbessern, sei es im Aargau, Fribourg oder Tessin – aber wer erinnert sich noch daran ?). Sie führen somit eine Tradition fort, die seit mehr als 4’000 Jahren besteht, und durch ihre genaueste und tausendmal wiederholte Arbeit erinnern sie uns an die Zeitlosigkeit des Panamas.

Er ist es, den wir Ihnen hier präsentieren möchten, König der Hüte, Hut der Könige; er verdient unsere ganze Aufmerksamheit !




Die Herstellung des Panamas

Panamas stellt man heutzutage hauptsächlich in zwei Gebieten Ekuadors her.

Bei der Stadt Cuenca, in den Anden gelegen, sind noch etwas mehr als 10’000 Personen mit der jährlichen Produktion von ungefähr 1 Millione Hüte beschäftigt. Für einen einfachen Hut werden schon 2-3 Arbeitstage benötigt.

Die wahre Wiege des Panamas befindet sich in der kleinen Stadt Montecristi an der pazifischen Küste. Dort findet man nicht mehr als etwa hundert Strohflechtern, von denen noch einige fähig sind, die Extra – und Super-Finos zu flechten, Hüte, die mehr als einen Monat Arbeit bedeuten (in manchen Fällen sogar 4-6 Monate für einen einzigen Hut !)

Daher auch die grossen Preisunterschiede : ein Panama Hut aus Cuenca, welcher im allgemeinen “weiss” ist, kann man bereits für einige Dutzend Dollars bekommen, während für den Extra- und Super-Fino von Montecristi, bis zu mehreren Tausend Franken zu zahlen sind.

In beiden Orten ist der Arbeitsprozess mehr oder weniger gleich. Während die Pflanze in Cuenca in grossen Botticher ausgelaugt wird, um das Chlorophyll zu entfernen und sie somit zu bleichen, wird die Pflanze in Montecristi an der frischen Luft getrocknet (man erzählt von Trocknungsprozessen bei Vollmond …) und mit Schwefel behandelt, um das Chlorophyll zu beseitigen. Einmal getrocknet, wird das Stroh an die Flechter verteilt.

Die Hutglocken werden dann in Ekuador weiterverarbeit oder in die USA und nach Eurpoa weitergeleitet, um dort von solchen Fabrikanten wie z.B. Stetson, Borsalino, Mayser, Vintimilla usw. je nach Modetrend geformt und ausgestattet zu werden.

Sehr viel Wert wird natürlich auf die Gleichmässigkeit der Flechterei gelegt. Die Art der Hüte ist nur von geringer Wichtigkeit, denn während manch einer die Hüte perfekt geformt liebt, mit gut ausgeprägten Kanten, so wünschen sich gewisse Kenner die Hüte so unbearbeitet wie nur möglich, zerknittert und ohne Garnitur. Man muss sagen, dass ein solcher Panama-Hut daher nicht mehr als einige zehntel Gramm wiegen und von einem Komfort ohnegleichen sein wird … und überhaupt das uralte Zeugnis eines in der Welt einmaligen Wissens ist.
ZU UNSEREN PANAMAS, BITTE CLICKEN, DANN BIS GANZ UNTEN GEHEN.
Unsere drei Geschäfte
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